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Pressebereich


h:h:m:h : : : MUCfuture : : : Utopien für München.
Die 3D-Visualisierungen, Animationen und Texte sind Fiktionen.
Kreation: h:h:m:h Designstudio/Heinz Hermann Maria Hoppe.


MUCfuture: Wohnen über München 2030.
Designer entwirft Vision für das Leben in der Stadt.


Hintergrund

Der knappe Wohnraum in München und die Frage nach ganz anderen Formen urbanen Lebens haben mich veranlasst, meine Sicht als Designer – nicht als Architekt – abzubilden.

Pressetext (6.741 Zeichen inkl. Leerzeichen):

MUCfuture: Wohnen über München 2030.
Designer entwirft Vision für das Leben über der Stadt.

Wohnraum in städtischen Ballungsräumen wird immer wertvoller. In Deutschland ist München besonders betroffen. Hohe Immobilien- und Mietpreise spiegeln die Knappheit von Grund und Boden. Der Erhalt historischer Bausubstanz, die den einzigartigen Reiz Münchens ausmacht, steht im Konflikt zum Bedarf an Wohnraum. „München braucht neue Ideen, Ballungsgebiete der Zukunft brauchen Visionen“ ist der Designer Heinz Hermann Maria Hoppe überzeugt und hat seine Vorstellungen in 3D-Visualisierungen übersetzt. „Nach oben hin ist für das Wohnen und Arbeiten noch Luft – und Raum: der Luftraum!“ fasst er zusammen. ‚URBAN CAPSULES‘ – städtische Wohnkapseln auf Plattformen über der historischen Bebauung, nennt er seine ‚Häuser‘ für das Leben über der Stadt von morgen.

Das begrenzte Bauland ist ein Flaschenhals für die Bauindustrie. Andererseits versiegelt der Mensch schon viel zu viele Flächen und vereinnahmt Naturräume. Die bessere Nutzung bereits erschlossener und bebauter Flächen würde echten Mehrwert bringen. „Wenn Bauplätze in städtischen Zentren knapp werden, bleiben nur drei Dimensionen zur Expansion“ meint der 3D-Designer, der sich mit seinem Studio h:h:m:h Design auf Markenbilder für technische Systeme und Architekturvisualisierung spezialisiert hat:

1. Erweiterungen in die Fläche, die klassische Form städtischer Ausdehnung. Los Angeles und Kairo sind bekannte Beispiele für urbane Flächenausdehnungen. Mit dem Wachstum entfernen sich Peripherie-Lagen immer weiter vom Zentrum. Daraus ergeben sich neue infrastrukturelle Probleme: Ausbau der Straßen und des ÖPNV-Netzes, mangelnder Parkraum, Flächen-Versiegelung durch Straßen, Umweltbelastung durch Umbaumaßnahmen, Feinstaub, stehender Verkehr in den Innenstädten, Chaos bei Ausfällen … Auch in München dauern die morgendlichen und abendlichen Fahrten zur und von der Arbeit für viele Menschen über zwei Stunden. Hochgerechnet auf die Einwohner ein großer Verlust an Lebenszeit und Energie – auf Kosten der Umwelt.

2. Erweiterungen nach unten, ins Erdreich. Nur wenige Menschen wollen unter Tage leben und arbeiten – ohne Tageslicht.

3. Erweiterungen nach oben, in den Luftraum. Manhattan ist als Insel an der Mündung des Hudson River räumlich begrenzt, eine horizontale Erweiterung der Bauflächen ist faktisch nicht möglich. Schon früh entwickelte sich die Stadt daher in die Vertikale. Hochhäuser nutzen den Luftraum effizient aus – in entgegengesetzter Richtung zur Schwerkraft.

„In München sind Wohnen und Arbeiten im Luftraum noch Insellösungen. Hochhäuser werden eher in der Peripherie zugelassen und überwiegend gewerblich genutzt“ meint Hoppe. „Typische Wohnformen in heutigen Hochhäusern stoßen die meisten Menschen aber ab. Uniforme Verschachtelungen eckiger Bauformen, Plattenbauten, Gettobildung, … die räumliche Komprimierung von Bewohnern bietet zu wenig Freiraum, Licht und Luft. Sie wird von Menschen fast immer nur gezwungenermaßen aufgrund relativ niedriger Kosten gewählt“.

„Der Luftraum bietet aber noch ganz andere Möglichkeiten des Wohnens und Arbeitens als die gewohnten, anonymen Bauklötze“ ist Hoppe überzeugt. Architektur muss sich nach seiner Auffassung nicht auf das typische Denken in Etagen und eckigen Grundrissen beschränken. Neuer Wohnraum könnte in Zukunft anders aussehen – dank bewährter und neuer Ingenieurlösungen.

So sieht seine Vision aus:

Cocooning über München: auf modularen Wohninseln.
Modulare Wohninseln, kleine, lichtdurchflutete ‚Luftschlösser‘ über der Stadt, verbinden das Bedürfnis nach Ruhe und zentralem Aufenthalt. Sie bewahren die historische Bausubstanz ›downtown‹ auf dem Erdboden und kombinieren die klassische mit einer modernen, ästhetischen Architektur.

Technische Brücken zum Wohnen mit Weitblick.
Entgegen der Schwerkraft wird der Luftraum neu erschlossen und bebaut: Die Wohnkapseln ruhen auf stählernen Konstruktionen. Stützstreben verbinden die Plattformen, Lift- und Treppen-konstruktionen sowie Brücken- und Notfallwege mit den Fundamenten.

Aerodynamische Hüllen, bionische Prinzipien der Gestaltung.
Die Gehäuse sind organisch und aerodynamisch gestaltet, um dem Wind in höheren Luftschichten geringen Widerstand zu bieten. Der neue Wohnraum ähnelt eher einer formvollendeten Automobil-Karosse oder einem Flugzeugrumpf-Segment als einem konventionellen Haus aus Backsteinen.

Grüne Inseln mit autarker Energieversorgung.
Die luftigen ‚Grundstücke‘ sind grün. Auf den Plattformen wird ‚Urban Gardening‘ betrieben: Gemüse- und Obstanbau unterstützen die Versorgung. Die Wohneinheiten sind durch nachführende Solaranlagen und kleine Windkraftanlagen energetisch autark. Biologische Prozesse werden durch Hightech unterstützt.

Serielle Produktion reduziert die Stückkosten.
Die Kapseln werden im 3D-Druck additiv gefertigt. Ähnlich wie in der Automobil-Produktion schafft die serielle Fertigung Standards, die die Produktionskosten überproportional senken. Bei der Herstellung der Wohnkapseln wird deren Recycling gleich mitbedacht und Lebenszykluskosten fließen so selbstverständlich wie Betriebskosten in die Wirtschaftlichkeitsberechnungen ein.

Smarte Haustechnik erspart unnötige Nebenkosten.
Die Haustechnik ist hochkarätig: Elektro- und Lichttechnik, Gas-, Wasser- und Abwassertechnik, Raumluft- und Klimatechnik, Energie- und Medientechnik, Telekommunikations- und Sicherheitstechnik sowie Aufzugs- und Brandschutztechnik werden durch die Bewohner mittels übersichtlicher Apps gesteuert.

Kurze Wege statt noch mehr Autos in der Stadt.
Lange Arbeitswege auf verstopften Straßen in die Innenstadt sind für die Bewohner hinfällig. ‚Downtown‘ wird wortwörtlich! Schnelle Lifte bringen die Menschen von ihren Wohnräumen in den gestaffelten Geschossen hinunter in die Fußgängerzonen und Gassen der Altstadt.

Zielgruppe: der Münchener im Jahr 2030
Unterkunft für Arbeitsnomaden, Event-Location, Kulturinstitut, Raum für Büro/Verwaltung, Flughafen-Lounge, Erste-Hilfe-Station, Industrie-Terminal, Labor, alpines Biwak … Neben der Nutzung als Wohn- und Arbeitsräume sind viele, auch mobile Einsatzzwecke denkbar.

„Die gezeigten Ideen sind … Ideen. Viele Detailfragen bleiben offen“ betont Hoppe und ergänzt: „Wer sich mit den abgebildeten ‚Häusern auf Stelzen‘ über der Stadt und der Form der Kapseln spontan nicht anfreunden kann, stelle sich bitte eine Münchener Innenstadt mit weniger fahrenden und parkenden Autos vor, die nichts anderes als ‚Kapseln‘ auf vier Rädern sind. Denken Sie an Grün- und Begegnungsflächen anstelle der heute versiegelten Teerflächen. Bilden unsere automobilen Karossen nicht auch einen extremen Kontrast zur Bebauung ab?“

Unter www.muc-future.de bildet der Designer seine Vision urbaner Architektur der Zukunft ab.


Bitte lassen Sie mir ein Belegexemplar der gedruckten Publikation oder die URL der Online-Publikation zukommen.

Pressekontakt:

3D-Visualisierung: Auf Plattformen im Luftraum erschließt sich neuer Wohnraum für Münchener Bürger. Die hängenden Gärten in der Luft sind reichhaltig bepflanzt.

Heinz Hermann Maria Hoppe
Diplom-Designer (FH)
h:h:m:h Designstudio

Telefon +49 (0)89 20184595
Telefax +49 (0)89 20184594
hoppe@marke3D.de
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